Die Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck bietet – außer dem eigentlichen Besuch der abwechslungsreichen Anlage – vielfältige Möglichkeiten, interessante und unterhaltende Aktivitäten zu erleben. Seien es das Milchbauerdiplom, ein Torfschifferpatent, ein altersgerechter Kindergeburtstag oder eines von vielen Museumskränzchen – für jeden ist etwas dabei.

Ganzjährig finden spannende Ausstellungen und Veranstaltungen statt.
Frühere Aktivitäten finden sich im Archiv.

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+ Ausstellung: conducteur wird commissar, Jürgen Christian Findorff - mehr...
+ Gottesdienst zum Erntedankfest - mehr...
+ Weihnachtlicher Kunsthandwerkermarkt - mehr...
+ Eröffnung der Ausstellung „Bernd Pöppelmann“ - mehr...
+ Lebendiger Adventskalender im Bauernhaus - mehr...
+ Vorweihnachtlicher Adventsnachmittag nach alter Art - mehr...



Ausstellung: Impressionen polnischer Holzkunst



29.07.2018 bis 07.10.2018
Eröffnung 29.07.2018 um 17.00 Uhr

Eulen, Enten, Spatzen, Eisvögel und andere gefiederte Gesellen sind im Norddeutschen Vogelmuseum in einer Ausstellung polnischer Schnitzkünstler zu sehen.
In Polen ist bis heute an einigen Orten eine lebendige und vielfältige Volkskunst erhalten geblieben. Im Rückblick auf die letzten vierzig Jahre ist jedoch festzustellen, dass die große Zeit dieser Kunst zu Ende geht. Von früher rd. 1000 Die gibt es derzeit noch um die 100 Holzschnitzer. Die meisten dieser Schnitzer lebten und leben in den entlegenen Landesteilen Polens. Sie sind Bauern, Handwerker und Arbeiter, einfache Menschen. Die Wurzeln der polnischen Volkskunst reichen bis in das 19. Jahrhundert. Ihre Themen fanden die Schnitzer vor allem in der Bibel und im Heiligenkalender, ihre Bildwerke sind bis heute Ausdruck ihres Glaubens und ihrer Frömmigkeit.
In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg hat die Darstellung weltlicher Motive zugenommen: Szenen aus der dörflichen Welt, Arbeit, Familie, Musikanten und fröhliche Feste.
Der 80-jährige Andrzej Debowski hat sein Leben lang als Kleinbauer und vielseitiger Handwerker seinen Lebensunterhalt verdient und nebenbei ausschließlich Vögel geschnitzt.
Ludwika und Wladyslaw Klimasara sind die letzten Vogelschnitzer in den Beskiden, einem Gebirgszug der Karpaten. Sie sind 75 und 81 Jahre alt und halten eine Tradition aufrecht, die bis an den Beginn des 20. Jahrhunderts zurückreicht.
Der 71-järige Marian Ulc stammt aus einem kleinen Dorf bei Kielce. Von ihm ist unter anderem ein mit frohen Farben bemalter Franziskus zu sehen, auf dessen Kopf und Arm zwei Vögel thronen. Rehbock und Esel stehen ihm zur Seite.
Mieczyslaw Grabunczyk wiederum hat seinen Schwerpunkt nicht auf die Vogelwelt, sondern auf das dörfliche Leben gesetzt. Er stammt aus Bielawa Dolna (früher Nieder Bielau) in der Nähe von Görlitz und seine großen und kleinen Werke erzählen beispielsweise von der Kartoffelernte, von Hochzeiten oder von der Passionsgeschichte. "Seine Skulpturen sind in Bielawa Dolna an jeder Ecke zu finden".

Den Kontakt zu den polnischen Schnitzern haben Gisela und Horst Riedel aus der Gemeinde Hagen hergestellt. Wer sich für weitere Arbeiten interessiert, ist herzlich eingeladen, die Galerie der polnischen Volkskunst in der alten Schule von Wittstedt (Gemeine Hagen) zu besuchen.

Ein paar Beispiele (Klicken auf ein kleines Bild zeigt es größer):





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Gottesdienst zum Erntedankfest

Sonntag, 07.10.2018, 10.00 Uhr

mit der Ev. Luth. Kirchengemeinde St. Marien,
anschließend Butterkuchen und Brot aus dem Backofen.






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Ausstellung: conducteur wird commissar



Jürgen Christian Findorff in Osterholz

14.10.2018 bis 03.03.2019

Ausstellungseröffnung 14.10.2018, 17.00 Uhr

Auf dem historischen Gelände des ehemaligen Kloster-Vorwerks befindet sich seit 1960 das seinerzeit so genannte Kreisheimatmuseum. In diversen Gebäuden aus verschiedenen Epochen sind mittlerweile mehrere Museumsbereiche zur Museumsanlage verschmolzen.

Bisher wurden in vielen Ausstellungen und Büchern immer die Leistungen Findorffs für die Moorkolonisation beleuchtet.

In dieser Ausstellung wird nun der junge Jürgen Christian Findorff gezeigt, der außerhalb seiner Geburtsstadt Lauenburg hier im Bereich von Osterholz seine ersten Aufträge bekam. Seinerzeit handelte es sich nicht um Arbeiten, die die Moorbesiedlung zum Gegenstand hatten, sondern er hatte Land zu vermessen, kartographische Aufgaben zu bewältigen und bei ganz unterschiedlichen Projekten die Bauaufsicht zu führen.

Einige Jahre später kamen dann eigenständige Arbeiten hinzu, die als Bezugsraum allerdings auch die höher gelegenen Geest-Partien bzw. den Übergang von der Geest zur Hamme-Niederung aufwiesen. So hat der Ort Osterholz durch die Aktivitäten von Findorff (geb. 1720) und seinem etwas älteren Vorgesetzten Conrad Friedrich Meiners (geb. 1713) einen Wachstumsschub erlebt, dessen Ergebnisse bis heute im Stadtbild erkennbar sind.

Anhand von historischem und aktuellem Kartenmaterial wird dies in der Ausstellung erläutert und verdeutlicht.

Eine spannende Ausstellung, die viele neue Erkenntnisse für Osterholz bringt.
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Weihnachtlicher Kunsthandwerkermarkt

Samstag, 10. November 2018, 12-17 Uhr
Sonntag, 11. November 2018, 10-17 Uhr

Im Gebäude und auf dem Gelände der Museumsanlage präsentieren rd. 20 Aussteller ihre Arbeiten – Schmuck, Keramik, Korbwaren, Bekleidung, Nistkästen und vieles anderes mehr.

Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt: Das Museumscafé hält selbstgebackene Torten und Kuchen bereit. Aber es gibt auch Deftiges.
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Eröffnung der Ausstellung „Bernd Pöppelmann“

Sonntag, 02.12.2018, 17.00 Uhr

Bernd Pöppelmann (*4. April 1946 in Rheine) ist ein deutscher Maler, der sich vor allem auf die naturalistische Darstellung von Tieren in ihren angestammten Umgebungen spezialisiert hat („Wildlife-Art“).
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Lebendiger Adventskalender im Bauernhaus

Dienstag, 11.12.2018, 19.00 Uhr

Auch in diesem Jahr lädt die Museumsanlage im weihnachtlich geschmückten Bauernhaus zu einem lebendigen Adventskalender ein.
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Vorweihnachtlicher Adventsnachmittag der alten Art

Sonntag, 16.12.2018, 15.00 – 17.30 Uhr

Zur Einstimmung auf Weihnachten findet am dritten Advent in der Museumsanlage ein besinnlich-gemütlicher Nachmittag bei Kaffee und Kuchen statt. Mit musikalischer Begleitung singen wir gemeinsam alte und bekannte hoch- und niederdeutsche Weihnachtslieder (Liederbücher werden gestellt).

Max. 50 Plätze, Kosten 5,-- €, Anmeldung erforderlich
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Frühere Aktivitäten befinden sich im Archiv .