Es ist auf zwei senkrechten hölzernen Hauptständern errichtet, die, einst auf einem Fundament aus Findlingssteinen ruhend, die gesamte Last des Baukörpers tragen. Das dreiflügelige Haupttor (Grootdör) dient zugleich als Abzug für den am Herdfeuer entstehenden Rauch. Häuser dieser Art werden daher auch als Rauchhäuser bezeichnet.

Es stand ursprünglich im Nachbarort Scharmbeckstotel und gehörte der Familie Schröder. Dort musste es 1976 dem Straßenbau weichen und wurde hier wieder aufgebaut.

Seit 1978 zeigt es bäuerliche Einrichtungen und Geräte des 18. und 19. Jahrhunderts.

Die Inschrift auf dem Türbalken lautet: AN GOTTES SEGEN IST ALLES GELEGEN MEISTER H. VON MINDE ANNO 1701

Das reetgedeckte Rauchhaus von 1701 wurde 1978 auf dem Museumsgelände wieder aufgebaut und verdeutlicht mit seiner reichen Sammlung an Einrichtungs- und Gebrauchsgegenständen die Lebensweise der bäuerlichen Bevölkerung. In der Diele mit Stallungen und Flett und dem kleinen Wohnbereich (Dönz) mit Stube und Kammer wird das Leben von Mensch und Tier unter einem Dach - über 200 Jahre charakteristisch für die Bauern im Teufelsmoor - wieder lebendig.